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Wettbewerb zu Umbau und Erweiterung Kinderheim in Brugg, 2006
in Zusammenarbeit mit Luigi Scolari


Einstufiger Projektwettbewerb im offenen Verfahren
Auslober: Stiftung Kinderheim Brugg

Eine ausgewogene und sinnvolle Verteilung der Funktionen generiert die neue, aus drei Gebäuden bestehende Anlage. Die Setzung der neuen Baukörper, wie auch ihre Grösse und Proportion zielen auf eine sanfte Einbettung des Kinderheimes in das umliegende Wohnquartier ab, einzig die Dimension und Form des durch seine Erweiterung lang gewordenen Wohn- und Therapiehauses deuten auf die Sondernutzung der Anlage hin. Mit dem neuen Schul- und Verwaltungsgebäude wird sowohl die punktuelle Anordnung der villenartigen Bauten im Quartier weitergespielt, als auch das historische Müller-Bircherhaus im Nordosten der Anlage in die Dreieckskomposition eingebunden. Die aus dem Kontext gewachsenen Konturen des Schul- bzw. Verwaltungsbaues, in dem auch die Bibliothek untergebracht ist, lassen seine Bedeutung als neuer Haupteingang des Kinderheims erkennen.
Die geneigten Dächer der Neubauten sowie die Ausbildung des Sockels in Stein lehnen an die Tradition der umliegenden Gebäude an, ebenso die Anordnung des Erdgeschosses als Hochparterre mit darunterliegenden belichteten Kellerräumen. Die Aussenhülle ist verputzt, mit Mineralzusatz versetzt.
Die Garten- und Aussengestaltung unterstreicht - unter Einbezug der bestehenden Vegetation - die räumliche Beziehung zwischen den campusartig angelegten Heimgebäuden zusätzlich und schafft eine übergreifende Identität für die gesamte Anlage. Sie sieht eine Staffelung von Plätzen unterschiedlichen Charakters mit Filterfunktion vor, wobei die Wegführung vom öffentlichen in den privaten Bereich überleitet. Vorhandene Baumgruppen werden angepflanzt oder ergänzt, um neue Blick- und Zirkulationsachsen zu schaffen, Aktivitätsräume an strategischen Stellen angelegt. Ein Baumfeld verstärkt die direkte Anbindung des Müller-Bircherhauses an die Neubauten, ein "Aktionsband" zieht sich über den Süssbachweg quer durch den Park.